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Brauchtumsfeuer

Die von den Luftqualitätsmessstationen des Landes Nordrhein-Westfalen registrierten Feinstaubbelastungen an den Osterfeiertagen werden von Jahr zu Jahr besorgniserregender. Im Wesentlichen ist diese Zunahme auf eine immer weiter ansteigende Anzahl von Osterfeuern zurückzuführen.

Brauchtumsfeuer (z.B. Osterfeuer) sind nur zulässig, wenn sie von einer in der Dorfgemeinschaft verankerten Glaubensgemeinschaft, einer Organisation oder einem Verein im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung ausgerichtet werden. Sie dürfen nur dann ausgerichtet werden, wenn sie eindeutig und zweifelsfrei der Brauchtumspflege dienen.

Prüfen Sie daher sehr kritisch, ob diese Voraussetzungen für Ihr Vorhaben erfüllt werden!

Osterfeuer dürfen nur Karsamstag, Ostersonntag oder Ostermontag abgebrannt werden. Weitere Regelungen (z.B. zulässiges Brennmaterial, Sicherheitsabstände, Beaufsichtigung) sind der Ordnungsbehördlichen Verordnung Regelung von Brauchtumsfeuern zu entnehmen.

Brauchtumsfeuer sind spätestens zwei Wochen vor der Durchführung bei den Fachdiensten 32 (Fachdienste Sicherheit und Ordnung) schriftlich anzumelden (siehe Anmeldung „traditionelles Brauchtumsfeuer“). Eine gesonderte Erlaubnis oder Bestätigung für Ihre Anmeldung erfolgt nicht.

Die Frist ist unbedingt einzuhalten, da sämtliche Osterfeuer an die Rettungsleitstelle des Kreises Wesel weitergemeldet werden und ggf. noch Kontrollen im Vorfeld durchzuführen sind.

Fristen

Anmeldung spätestens zwei Wochen vor der Durchführung

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