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"Dritter Ort Schloß Ringenberg"

Die Stadt Hamminkeln schätzt sich glücklich, unter den 26 Projekten zu sein, die das Land NRW im Rahmen seiner Förderung der Dritten Orte für drei Jahre fördert.

In der Antragsvorbereitung wurden zuwendungsfähige Gesamtkosten in Höhe von 562.500,00 € ermittelt. Beantragt wurde die Höchstfördersumme von 450.000,00 € (80%). Es verbleibt ein Eigenanteil der Stadt Hamminkeln von 112.500,00 € (20%).

Mitte November 2020 wurde es offiziell: Eine hochkarätige Fachjury mit Expert*innen aus Wissenschaft, Kultur, Architektur, Stadtplanung und Verbänden hat 45 umfangreiche Bewerbungen für die Entwicklung eines Dritten Ortes als Häuser für Kultur und Begegnung gesichtet und bewertet.

Zu den bürgerschaftlichen und kommunalen Projektträgern, die sich für die positive Zukunftsentwicklung in ihrem Heimatort engagieren, gehören auch 14 Projekte aus der Konzeptionsphase, so auch das Schloß Ringenberg.

Die Stadt Hamminkeln ist in Vorbereitung der Gründung zweier Vereine. Die umfangreichen gebäudespezifischen Arbeiten sollen zukünftig im Trägerverein Schloss Ringenberg e.V. gebündelt werden. In 2021 soll die Planung des Umbaus im Schloß für den Musikschulbereich erfolgen. Geplant sind auch kleine Sanierungsarbeiten im Gastronomiebereich wie auch für die Ateliers.

Der Freundeskreis Kunst- und Kulturort Schloß Ringenberg wird als Förderverein das zukünftige Programm erstellen. Mit Unterstützung des Kulturraums Niederrhein e.V.  und der Derik-Baegert-Gesellschaft wird ein neues Residenzprogramm entstehen.

Der Parlamentarischen Staatssekretär Klaus Kaiser MdL, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, gratuliert der Stadt Hamminkeln:

 „Die Bewerbung aus Hamminkeln hat gezeigt, mit wie viel Engagement, echtem Interesse an Vernetzung und vor allem auch Mut zum künstlerischen Experiment man hier vorgeht. Besonders freut mich, dass im Schloß Ringenberg neue Wege beschritten werden, um die „hohe“ Kunst mit der so genannten Laienkultur zu verbinden. In der ersten Förderphase ist es bereits gelungen, diesen Kunst-Ort - das Schloß - in einem Beteiligungsprozess zu öffnen. Jetzt darf man neugierig sein, wie zukünftige Projekte und Künstlerinnen und Künstler hoffentlich neue Besucherinnen und Besucher anlocken.“

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