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Handlungsanweisung für Beschäftigte

Der SAE (Stab für außergewöhnliche Ereignisse) für die Stadt Hamminkeln kommt tagesaktuell zusammen, um Maßnahmen zu besprechen und umzusetzen, die eine weitere Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Die aktuellen Entwicklungen sind für den dienstlichen Betrieb im Rathaus nicht ohne Folgen. So ist das Rathaus komplett für den Publikumsverkehr geschlossen worden .

Weiterhin sind folgende Handlungsanweisungen zu beachten:

1. Dienstzeiten
Die Rufbereitschaften werden weiter fortgeführt.

Ab dem 23. März sind die Servicezeiten des Rathauses auf die Tage Montag bis Donnerstag 08.30 bis 16.00 Uhr begrenzt . Innerhalb der Servicezeiten ist in besonderem Maße die Erreichbarkeit per Telefon und Mail sicherzustellen.

Es wird im Zwei-Schichtenbetrieb gearbeitet. Zusätzlich sind Homeofficeplätze zu nutzen. Innerhalb der jeweiligen Fachdienste ist abzuklären, ob die Schichten tageweise oder wöchentlich wechseln. Für den Fall, dass ein zur Schicht eingeteilter Bediensteter ausfällt, hat man die telefonische Erreichbarkeit sicherzustellen, um innerhalb von 2 Stunden zum Dienst zu erscheinen

2. Abwesenheitsmeldungen
Es ist erforderlich, dass jeder Bedienstete, der Symptome einer Coronainfektion aufweist (Fieber, trockenen Husten, Atemprobleme), unverzüglich einen Arzt kontaktiert. Für die Einreichung von Krankheitsmeldungen ist der Postweg sowie der elektronische Weg zu nutzen.

Bedienstete, die in direktem persönlichen Kontakt zu einem Infizierten bzw. einen begründeten "Verdachtsfall" getreten sind, müssen mindestens 14 Tage zu Hause bleiben, längstens bis zur Vorlage eines negativen Testergebnisses. Urlaubsrückkehrer aus "Risikogebieten" haben eine 14tägige Quarantäne einzuhalten.

Sofern ein Mitarbeiter/in als Verdachtsfall eingestuft wird, ist dies sofort dem Personalamt mitzuteilen. Dieser Mitarbeiter muss mindestens 14 Tage zu Hause bleiben, längstens bis zur Aufhebung der angeordneten Quarantäne.

Im Rahmen der Quarantäne erfolgt eine dienstliche Freistellung unter Fortzahlung der Bezüge.

3. Chronisch erkrankte Mitarbeiter/innen
Mitarbeiter/innen, die über chronische Erkrankungen verfügen und einer Risikogruppe angehören, sollen sich bis auf weiteres nicht mehr im Rathaus aufhalten. Hier ist ggfls. von der Möglichkeit des Homeoffice Gebrauch zu machen.
Als besonders gefährdet gelten u.a. Personen mit bestimmten ärztlich attestierten Vorerkrankungen

  • des Herzens (z. B. koronare Herzerkrankung)
  • der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis)
  • mit chronischen Lebererkrankungen
  • mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • mit einer Krebserkrankung
  • mit geschwächtem Immunsystem (z.B. auf Grund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Cortison)

4. Verhaltensregeln im dienstlichen Umgang untereinander
Dienstliche Kontakte sollen vorrangig auf telefonischem oder elektronischem Wege erfolgen. Bei nicht zu vermeidenen persönlichen Kontakten/ Besprechungen ist ein Sicherheitsabstand von 2 m einzuhalten. Darüber hinaus gelten die allgemeinen Hygieneregeln.

5. Verhaltensregeln im dienstlichen Umgang mit Externen
Sämtliche Termine wie bspw. Seminare, Fortbildungen, Arbeitskreissitzungen, etc. sind abzusagen. Lediglich Termine, die unaufschiebbar sind und einen erheblichen Nachteil verursachen würden, können wahrgenommen werden. Eine Absprache mit der Fachdiensteleitung ist erforderlich.

Wie eingangs erwähnt, ist das gesamte Rathaus bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen.

Als zentrale Kontaktstellen für Externe sind die Durchwahlen 88-0, 88-135 und 88-235 und die Email-Adresse corona@hamminkeln.de eingerichtet worden.

Bei einer erbetenen persönlichen Kontaktaufnahme durch Externe ist durch die zuständige Fachdiensteleitung eine zweigestufte Entscheidungsfindung zu berücksichtigen. Zum einen muss die Unaufschiebbarkeit des Anliegens vorhanden sein, zum anderen muss überprüft werden, ob zwingend eine Anwesenheitspflicht erforderlich ist. oder nicht doch die vorrangige Möglichkeit des Posteinwurfs oder der Kommunikation per Mail genutzt werden kann.

Die Kundenkontakte erfolgen nur noch im Bürgerbüro. Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie der Bediensteten werden im Bürgebüro mobile Hygienewände aufgestellt. Um eine gleichzeitige Nutzung des Bürgerbüros zu vermeiden, sind die Termin im Vorfeld mit den vorgenannten zentralen Kontaktstellen abzustimmen.

Pünktlich zum Termin sollen die Bürger das Rathaus durch den Nebeneingang gegenüber dem Sozialamtstrakt betreten und dort vom Bediensteten abgeholt und zurückgebracht werden.

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