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Sanierung der Wirtschaftswege

Sanierung der Wirtschaftswege Langenhoffsweg, Vierwinden und Westfeldweg

Die Wirtschaftswege Langenhoffsweg mit einer Länge von ca. 950 m und einer Fläche von ca. 3300 qm sowie Vierwinden mit einer Länge von ca. 720 m und einer Fläche von ca. 2400 qm und der Westfeldweg mit einer Länge von ca. 670m und einer Fläche von ca. 2300 qm werden in den nächsten Wochen saniert.

Hierbei kommt das Zementverfestigungsverfahren (Mixed in Place) zum Einsatz. Die vorhandene Decke wird in einem Arbeitsgang gefräst, zerkleinert und mit Zement gemischt. Dies geschieht über eine Tiefe von ca. 20-25 cm. Das Material wird angefeuchtet und direkt wieder eingebaut und verdichtet. Hierdurch entsteht ein verfestigter Unterbau. Nach einer Aushärtezeit von min. 3 Tagen wird eine Asphalttragdeckschicht mit einem Straßenbaufertiger auf den verfestigten Unterbau gebracht. Im Anschluss daran werden die Bankette aus einem Drainbeton in einer Breite von ca. 75 cm an die neue Decke angebaut.

Zunächst werden Vorbereitungen am Langenhoffsweg ausgeführt. Danach soll in dieser Woche (27. Kalenderwoche) noch das Fräsmischverfahren durchgeführt werden. Im Anschluss folgen dann die Streckenabschnitte der Straßen Vierwinden und Westfeldweg. Mit den Asphaltarbeiten soll, so es die Witterung erlaubt, in der 29. Kalenderwoche begonnen werden.

Am Wirtschaftsweg Vierwinden werden parallel zur Straßensanierung die Stirnwände am vorhandenen Durchlass saniert und ein neues Geländer montiert.

Am Langenhoffsweg wird zunächst nur bis einschl. Schwarzdecke gebaut. Danach legen die Wasserwerke Wittenhorst auf gesamter Länge eine neue Wasserleitung. Hiernach werden dann die Drainbetonbankette hergestellt.

Durch die gesamte Baumaßnahme werden Wirtschaftswege mit einer Länge von ca. 2,3 km saniert.

Insgesamt investiert die Stadt Hamminkeln ca. 580.000 € in die o.g. Wirtschaftswege. Die Investitionsmaßnahme wird mit 70% gefördert. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes". Hierbei tragen der Bund 60% und das Land NRW 40% der Fördermittel. Die Stadt Hamminkeln trägt einen Anteil von 30% der Gesamtkosten.

Die Sanierung trägt zur wesentlichen Verbesserung der landwirtschaftlichen Infrastruktur sowie der Erschließung der ländlichen Räume der Stadt Hamminkeln bei. Folgemaßnahmen sind bereits in der Planung und die Stadtverwaltung hofft auf weitere Berücksichtigung bei den Fördergebern in den kommenden Jahren.

Die Verwaltung und die ausführende Baufirma werden die Zeiten der Vollsperrung möglichst gering halten und die Anlieger entsprechend informieren.

Für entstehende Unannehmlichkeiten während der Bauphase bittet die Stadtverwaltung um Verständnis.

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