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Westenergie-Klimaschutzpreis 2020

Am Dienstag, 1. Dezember 2020, wurden die Sieger des diesjährigen Westenergie-Klimaschutzpreises prämiert. Insgesamt sind 10 sehr gute Bewerbungen bei der Stadt Hamminkeln eingegangen. Die Entscheidung viel nicht leicht.

1. Platz: Umweltbildung „LEBEN(S) braucht RAUM" - Akademie Klausenhof

Die Akademie Klausenhof freut sich über den ersten Platz und die damit verbundenen 1.250 Euro. Die immer wichtiger werdende Umweltbildung, insbesondere für Kinder und Jugendliche und die Fortbildung von Pädagogen zu Umweltthemen, veranlasste die Akademie unter dem Titel „LEBEN(S) braucht RAUM" Umweltbildung stärker in ihre alltägliche Arbeit zu integrieren. Dazu ist geplant, kurzfristig ein neues attraktives Angebot, einen interaktiven Nachhaltigkeitslehrpfad, der ohne weitere Begleitung und kostenlos genutzt werden kann, zu entwickeln.

2. Platz: Initiative „Baumbewässerung" - Helmut Hoffmann & Alfons Verdirk

Den zweiten Platz und damit 750 Euro erhielt die Initiative „Baumbewässerung". Helmut Hoffmann und Alfons Verdirk haben sich für dieses Naturprojekt mit viel Einsatz engagiert. Im Oktober 2019 sind auf der Fläche Höingsweg in Dingden 40 Bäume gepflanzt worden. Diese Maßnahme diente der Verschönerung der Fläche und dem Klimaschutz. Auf Grund von zu wenig Regen in diesem Jahr, drohten die Bäume zu vertrocknen. Kurzer Hand entschlossen sich die beiden Männer ein Pumpe zu installieren und die technischen Voraussetzungen für eine Bewässerung zu schaffen. Bis die automatische Bewässerung funktionierte, fuhr Helmut Hoffman zahlreiche Male mit seinem PKW und 90 Liter Wasser an Bord zum Gießen - alles von Hand. Den beiden Männern ist es zu verdanken, dass die Bäume angewachsen sind und sie mit ihrem Einsatz und Durchhaltevermögen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten konnten.

3. Platz: Projekt „Schmetterlingszüchtung" - Johanna Sweers

Mit ihrem Projekt „Schmetterlingszüchtung" hat es Johanna Sweers auf den dritten Platz geschafft und freut sich über ein Anerkennung in Höhe von 500 Euro. Der Rückgang der Schmetterlinge in der Natur hat aus verschiedenen Gründen abgenommen. Um dem Tatbestand entgegen zu wirken, kam Johanna Sweers auf die Idee heimische Schmetterlingsarten wie Distelfalter und Tagpfauenaugen zu züchten und der Natur so etwas nachzuhelfen. Die Raupen hat sie sowohl von Züchtern erworben, als auch der Natur entnommen, wenn Brennnesseln abgemäht wurden. Die Raupen wurden dann in sogenannten Aerarien gehalten und täglich mit frischen Futterpflanzen versorgt, bis sie sich verpuppten. Nach einer Weile schlüpften dann die Schmetterlinge. Sobald die Flügel ausreichend ausgehärtet waren, konnten die nützlichen Schmetterlinge in die Natur hinaus.

Preisträger des Westenergie-Klimaschutzpreises 2020

Bei diesem Wettbewerb konnten Bürger, Schulen, Kitas, Vereine, Institutionen und Firmen zeigen, wie sie vor Ort die Umwelt schonen und sich für den Klimaschutz einsetzen. Ob Einzelinitiative oder Gemeinschaftsaktion, ob in der Planungsphase oder bereits verwirklicht - gewinnen konnten die unterschiedlichsten Projekte.

 

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