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geförderter Breitbandausbau

 

Breitbandausbau in Hamminkeln

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Breitbandausbau im Stadtgebiet Hamminkeln.

Es gibt in der Stadt drei unterschiedliche Ausbauszenarien:

Szenario 1: Ortskern Hamminkeln und Ortskern Ringenberg (nicht förderungsfähig)
In den festgelegten Flächen der Ortskerne von Hamminkeln und Ringenberg führt die Deutsche Glasfaser noch bis zum 05. Februar 2018 eine Nachfragebündelung durch.
Hier gibt es zwei denkbare Szenarien:
a)      Die erforderliche Nachfragequote von 40 % der Haushalte in den festgelegten Gebieten wird erreicht. Dann baut die Deutsche Glasfaser hier ohne öffentliche Zuschüsse ein Glasfasernetz bis ins Haus (FttB) oder die Wohnung (FttH) aus.
b)      Die Nachfragebündelung scheitert. Es findet auf absehbare Zeit kein Glasfasernetz-Ausbau statt. Diese Areale gelten nicht als förderfähige „weiße Flecken“, weil flächendeckend mehr als 30 Mbit/s durch andere Anbieter und andere Netztechniken ermöglicht werden. Ein Vertrag mit der Deutschen Glasfaser wäre hier die einzige Möglichkeit, kurzfristig an ein echtes Glasfasernetz angeschlossen zu werden.
Die derzeitige Quote in Ringenberg deutet darauf hin, dass die 40 % erreicht werden können.
In Hamminkeln sieht es dagegen aktuell nicht so gut aus. Scheitert die Nachfragebündelung, wäre der Hamminkelner Ortskern das einzige Gebiet der Stadt, das auf absehbare Zeit kein Glasfasernetz erhält und welches den Sprung in die Breitband-Zukunft verpasst.
Der Stand der Nachfragebündelung ist auf der Seite der Deutschen Glasfaser https://www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau/gebiete/hamminkeln-und-ringenberg/ einsehbar.

Szenario 2 Gebiete, welche noch nicht flächenhaft ausgebaut sind
Die Gebiete außerhalb von Hamminkeln, Ringenberg und den anderen Ortsteilen, die noch nicht flächenhaft mit einem Glasfasernetz ausgebaut sind, gliedern sich wiederum in zwei Areale:
a)      zum einen die Bereiche, in denen ein oder mehrere Telekommunikationsunternehmen im Mai letzten Jahres einen eigengetriebenen Ausbau auf 30 Mbit/s oder mehr innerhalb der nächsten drei Jahre angekündigt haben oder die bereits mit mindestens dieser Bandbereite ausgebaut wurden. Diese Areale gelten nicht als weiße Flecken und fallen daher auch nicht unter die förderfähigen Gebiete.
b)      zum anderen die Areale, in denen ein solcher Ausbau nicht angekündigt wurde und in denen kein Telekommunikationsunternehmen leitungsgebunden mehr als 30 Mbit/s anbieten kann. Sie gelten als „weiße Flecken“ und fallen in die förderfähigen Gebiete. Für diese werden in einer europaweiten Ausschreibung  Unternehmen gesucht, welche mit Hilfe der Fördermittel alle Gebäude, deren Eigentümer dies wollen, anschließen. Welche Anschlusskosten für die Teilnehmer entstehen, lässt sich erst ermitteln, wenn ein Auftragnehmer gefunden wurde.

Szenario 3 Gebiete in denen Unternehmen mit Hilfe der Anwohner ein Glasfasernetz ausbauen wollen
Ferner gibt es noch die Areale im Stadtgebiet, in denen Unternehmen mit Hilfe der Anwohner ein Glasfasernetz ausbauen wollen. In diese Areale fallen sowohl förderfähige Gebiete wie auch nicht förderfähige Gebiete. Sollte ein flächenhafter Ausbau zustande kommen, gelten sie zukünftig nicht mehr als weißer Fleck. Nicht erschlossene Objekte in der Ausbaufläche sind nicht mehr förderfähig.
Einzelne Objekte, die in flächenhaft ausgebauten oder zum Ausbau angekündigten Bereichen mit Bandbreiten von mehr als 30 Mbit/s liegen und nicht angeschlossen wurden, sind nicht förderfähig.

Als ‚weiße Flecken‘ sind Bereiche definiert, die nicht bereits flächenhaft mit einer Downloadrate von mehr als 30 Mbit/s ausgestattet sind oder innerhalb einer Frist von 3 Jahren (ab 06/2017) dahingehend ausgebaut werden. Einzelne Gebäude oder Wohnungen, die in einem bereits fertiggestellten Ausbaugebiet bisher nicht angeschlossen sind, zählen nicht als ‚weißer Fleck‘.

Der Aufruf des nachfolgenden Links, sowie die eigentliche Abfrage kann jeweils bis zu 30 Seckunden dauern.
Prüfung Förderfähigkeit (weiße Flecken)

Hier gibt es eine schnelle Variante der Förderfähigkeitsprüfung mit freundlicher Unterstützung von Herrn Leisten, Gemeinde Schermbeck.

Zusätzlich finden Sie hier die Folien des Vortrages des Beratungsunternehmens MICUS Strategieberatung GmbH, der für die interessierte Öffentlichkeit der Stadt Hamminkeln, der Gemeinde Hünxe und der Gemeinde Schermbeck am 8. Januar 2018 im Landhotel Voshövel stattfand.

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